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Feuerwehr Dorsten informierte auf Nikolausmarkt

Markus Terwellen
Am 2. Dezember 2016, 11:50
In Presseberichte

Am gestrigen Donnerstag war auch die Feuerwehr Dorsten auf dem "Nikolausmarkt" in der Dorstener Innenstadt vertreten. „Mit dieser Aktion wollten wir alle Interessenten zum Thema „Rauchmelder retten Leben“ informieren, denn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gilt die Rauchmelderpflicht ab 1. Januar 2017 für alle Wohnungen.“, erklärt Markus Terwellen, der Pressesprecher der Feuerwehr Dorsten. Und weiter: „Die meisten Brandopfer, etwa 70 Prozent, verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich bereits sehr häufig als Lebensretter bewährt.“, so Terwellen. „Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.“, sagt sein Feuerwehrkamerad Dirk Heppner. „Rauchmelder retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.“ Zusätzlich zu diesem wichtigen Thema gab es auch noch viele Informationen über den Verein „Paulinchen“, dies ist eine Initiative, die sich um brandverletzte Kinder kümmert. Hintergrund dieser Aktion ist, dass jährlich im Dezember der "Tag des brandverletzten Kindes" stattfindet. An diesem Tag wird über Risiken und präventive Maßnahmen aufgeklärt, um Unfälle dieser Art möglichst zu vermeiden. Die Kameraden hatten ihren Stand auf dem "Platz der Deutschen Einheit". Zusätzlich konnte hier auch ein moderner Rettungswagen besichtigt werden. „Wir hatten viele interessante Gespräche und konnten doch den einen oder anderen von der Nützlichkeit eines Rauchwarnmelders überzeugen. Zwar dürfen wir direkt keine Geräte verkaufen und nur über deren Nützlichkeit beraten, aber viele wollten sich anschließend einen bzw. mehrere Rauchmelder kaufen.“, resümierte Markus Terwellen.

Text und Foto: Guido Bludau